
Schwerpunkt Prostatakarzinom - Sichere Alternative zur Operation
///Radikale Prostatektomie oder perkutane Strahlentherapie? Das sagt die S3-Leitlinie:
Die „Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ erstellt von den Fachgesellschaften im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Urologie macht auf der Basis einer Vielzahl von Studien klare Aussagen zur evidenzbasierten Therapie des Prostatakarzinoms.
Für das lokal begrenzte Prostatakarzinom wie auch für das fortgeschrittene Prostatakarzinom empfiehlt die Leitlinie neben der radikalen Prostatektomie die perkutane Strahlentherapie als gleichwertige Behandlungsoption.
Gegenüber den durch die S3-Leitlinie berücksichtigten strahlentherapeutischen Möglichkeiten ist die neuartige Tomotherapie noch deutlich präziser auf das Zielvolumen fokussiert und ermöglicht es, höhere Dosen punktgenau einzustrahlen. Es ist daher zu erwarten, dass die Vorteile der Strahlentherapie gegenüber einer Operation bei Einsatz der Tomotherapie noch deutlicher zu Tage treten.
Nebenwirkungen
Für die Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten nach der Behandlung ihres Prostatakarzinoms sind die langfristigen Nebenwirkungen entscheidend. Die gravierendsten Nebenwirkungen sind dabei zweifellos Harninkontinenz und erektile Dysfunktion. Auch hierzu macht die S3-Leitlinie klare Aussagen und stellt die beiden wichtigen Therapiealternativen Operation und Strahlentherapie gegenüber (Auszüge).
Radikale Prostatektomie | Perkutane Strahlentherapie |
|---|---|
Harninkontinenz
| Harninkontinenz
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Erektile Dysfunktion
| Erektile Dysfunktion
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