
Strahlentherapie gestern und heute
///In den letzten Jahren haben sich die Möglichkeiten, Krebserkrankungen mit Hilfe der Strahlentherapie zu heilen, geradezu revolutionär verbessert.
Noch vor wenigen Jahren mussten bei der Eingrenzung des zu bestrahlenden Gewebes häufig Kompromisse gemacht werden. Der Stand der Bestrahlungstechnik brachte es mit sich, dass auch gesundes Gewebe unnötig bestrahlt wurde. Heute sind wir in der Lage, einen Tumor punktgenau und hochpräzise zu bestrahlen, ohne das umliegende gesunde Gewebe über Gebühr zu belasten.
Darüber hinaus erlauben die modernen strahlentherapeutischen Geräte und Technologien, die uns in der Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie zur Verfügung stehen, unterschiedliche Bereiche des Zielgebietes innerhalb einer Bestrahlungssitzung mit unterschiedlicher Intensität zu bestrahlen. Das ist z.B. sinnvoll, wenn der eigentliche Tumor mit einer höheren Dosis behandelt werden soll als der angrenzende Bereich, für dessen Therapie eine geringere Dosis ausreicht.
Hinzukommt, dass sich z.B. beim Prostatakarzinom die Lage des zu bestrahlenden Gebietes innerhalb des Körpers verschieben kann – beispielsweise durch eine unterschiedlich gefüllte Blase oder Darm. Damit in diesen Fällen der Tumor exakt bestrahlt werden kann, ohne das sensible Umfeld zu schädigen, können wir heute das Zielvolumen mit Hilfe bildgesteuerter Verfahren an Lageveränderungen des Tumors im Körperinneren (bedingt durch Organbewegung) anpassen.
Dazu steht in unserer Gemeinschaftspraxis mit der Tomotherapie eine der modernsten Technologien im Kampf gegen den Krebs zur Verfügung – dies wird in den folgenden Kapiteln ausführlicher erklärt.
Nur 10 Standorte in Deutschland, überwiegend Universitätskliniken, verfügen über diese exzellente Technik.
